FDP-Bundestagskandidat Jan Schupp: „Gastronomie braucht dringend eine digitale Lösung!“

„Wir Gastronomen brauchen jetzt eine klare Öffnungsperspektive, sonst fällt es schwer weiter durchzuhalten“. Das sagt Alexander Bast, Inhaber des Restaurant Schweinske in Henstedt-Ulzburg anlässlich eines Besuchs der beiden FDP-Politiker Christine Aschenberg-Dugnus und Jan Schupp. Christine Aschenberg-Dugnus ist FDP-Bundestagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Jan Schupp aus Henstedt-Ulzburg kandidiert als FDP-Direktkandidat zur Bundestagswahl im September für den Wahlkreis Segeberg / Stormarn-Mitte.

Die beiden besuchten am vergangenen Mittwoch gemeinsam das italienische Restaurant „Alberto“ in Norderstedt sowie die Inhaber der beiden Restaurants „Schweinske“ und „Omiros“ in Henstedt-Ulzburg.
Eines ist dabei klar geworden: Den Gastronomen steht das Wasser bis zum Hals, nahezu alle Ersparnisse und Reserven wurden bereits aufgebraucht, um sich bis jetzt über Wasser halten zu können.

Der Bundestagskandidat Jan Schupp findet klare Worte: „Geimpfte und getestete Personen müssen mit einer digitalen Lösung ausgestattet werden. Das kann zum Beispiel eine App mit QR-Code sein, bei dem ein Impfnachweis oder ein negativer Test als Eintrittskarte zum Restaurant auf dem Handy dient. So könnte der Zugang gewährt werden.“

Auch die Bundestagsabgeordnete Christine Aschenberg-Dugnus setzt sich für eine schnelle Lösung ein: „Die FDP Bundestagsfraktion hat einen Stufenplan vorgelegt, der nach einheitlichen Wenn-Dann-Regeln regional umgesetzt werden kann. Mit nachvollziehbaren Regeln, Hygienekonzepten und Schnelltests sind Öffnungsschritte in den Bereichen Gastronomie, Kunst, Kultur und Sport verantwortbar möglich.“

In Schleswig-Holstein hat die Landesregierung mit Gesundheitsminister Heiner Garg und Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (beide FDP) bereits einen Perspektivplan in Kraft gesetzt: schon am 12. April soll im ganzen Land zumindest die Außengastronomie öffnen können. Bis zu 5 Personen aus 2 Haushalten können dann auch wieder gemeinsam essen gehen oder ein Bier trinken.
„Das gilt überall im Land, nur leider im Kreis Segeberg nicht,“ ist Jan Schupp enttäuscht. „Im Moment hat Segeberg noch eine Inzidenz über 100, die Außengastronomie kann erst bei unter 100 wieder starten.“

Gleichzeitig konnten sich bis vergangenen Dienstag jedoch Kommunen als Modellkommune beim Land bewerben, um mit eigenen Konzepten Gastronomie und Tourismus wieder eine Chance zu geben. „Die Stadt Bad Segeberg hat diese Chance genutzt. Wir Freie Demokraten drücken die Daumen, dass die Bewerbung der Stadt berücksichtigt wird“.