Ungereimtheiten beim Wegezweckverband Segeberg (WZV)?  Der Wegezweckverband im Kreis Segeberg übernimmt eine Vielzahl an Aufgaben, angefangen mit der Müllentsorgung über den Breitbandausbau bis hin zur Straßeninstandhaltung. Der WZV wird finanziert durch die Bürger der dem Wegezweckverband angehörigen 94 Städten und Gemeinden des  Kreises Segeberg.

Das Gemeindeprüfungsamt des Kreises Segeberg hat den WZV für die Wirtschaftsjahre 2012-2016 geprüft. Wie bereits in der lokalen Presse ausführlich berichtet, ergeben sich aus den Prüfberichten umfangreiche Fragen zum Umgang mit den Geldern des WZV sowie der Gebührenpolitik.

Insbesondere die kräftigen Gebührenerhöhungen für die Abfallentsorgung in 2019, der Streit um den Weiterbetrieb des Recyclinghofes Norderstedt sowie die plötzliche Trennung vom Verbandsvorsteher Jens Kretschmer brachten dem WZV negative Schlagzeilen.

Der Umgang des WZV mit dem nun vorliegenden Prüfbericht verstärkt diese Fragen.

Die Position der Freien Demokraten ist klar: Es geht um das Geld des Bürgers. Transparenz ist entscheidend. Es gibt keinen Grund für den Versuch der aktuellen WZV-Spitze, die öffentliche Auslegung des Prüfberichtes so zu gestalten, dass möglichst niemand die Einsichtnahme auch praktisch durchführen kann.  Aus diesem Grund stellen wir nachfolgend den Prüfbericht sowie die Stellungnahme des WZV zum Prüfbericht bereit.