Zum Kita-Sofortprogramm der Landesregierung erklärt der FDP-Landtagsabgeordnete für den Kreis Segeberg, Stephan Holowaty:

Sozialminister Dr. Heiner Garg (FDP) tut etwas für die Kleinsten: Mehr als 15 Millionen Euro stellt das Land zusätzlich zur vorhandenen Finanzierung für den Ausbau und die Sanierung der Kindertageseinrichtungen zur Verfügung.
Damit können in den Kindertageseinrichtungen kurzfristig neue Betreuungsplätze geschaffen, dringende Sanierungen vorgenommen und die Betreuungsqualität verbessert werden.

Davon wird auch der Kreis Segeberg profitieren. Insgesamt mehr als 1,5 Millionen Euro wird in die Kindertagesstätten im Kreis Segeberg fließen.
Die Verteilung auf konkrete Projekte in den Kitas wird vom Kreis vorgenommen – das macht Sinn, da die Kreise die Verhältnisse und vorrangigen Probleme in ihrem Gebiet viel besser kennen als das Land.

Die Förderrichtlinie ist bewußt sehr weit gefasst, erläutert Stephan Holowaty. So können Gruppenräume neu angeschafft oder ausgebaut, in den Brand- oder Schallschutz investiert, Bäder saniert oder schlicht mehr Abstellplätze für Kinderwagen geschaffen werden. Dies und noch viel mehr wird gefördert. „Wir wollen, dass die Kitas im Kreis selber entscheiden können, was für sie am dringendsten ist.“

Für die Träger der Kindertageseinrichtungen kommt es jetzt darauf an, zügig die Mittel für ihre Projekte zu beantragen. Zwar müssen die Anträge erst Ende 2019 vorliegen, aber der Bedarf ist sicher riesig und das Förderbudget bald ausgeschöpft.
Es werden bis zu 90% der Projektkosten gefördert – der sehr kleine Eigenanteil von nur 10% macht es für die Kita-Träger sehr einfach, zügig in Qualität und mehr Plätze zu investieren.

Pro Kita stehen maximal 300.000 € zur Verfügung, die Mindestinvestitionssumme beträgt 10.000 €.

Wir freuen uns, wenn möglichst viele Kita-Träger im Kreis dieses Sofortprogramm nutzen können, um dringende Investitionen nun schneller vornehmen zu können.
Investitionen in Kindertageseinrichtungen sind eine gute Investition, um nicht nur möglichst allen Kindern einen guten Start in’s Leben zu ermöglichen, sondern auch um attraktive Arbeitsplätze für Erzieher und Erzieherinnen zu schaffen.

Hier kommen Sie zur kompletten Förderrichtlinie